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Dieselpartikelfilter

Alles über Dieselpartikelfilter

Mittlerweile haben sich verschiedene Begriffe für den Dieselpartikelfilter etabliert:

  • DPF
  • Rußpartikelfilter (RPF)
  • Partikelfilter
  • Dieselpartikelfilter

Welchen Aufbau hat ein Dieselpartikelfilter

In der industriellen Fertigung hat sich der cordierite / keramische Aufbau durchgesetzt und bietet eine kostengünstige Alternative für die zeitwertgerechte Reparatur. Die Premium Variante besteht aus SIC (Siliziumcarbit) und ist damit höherwertiger als die Cordierite Variante. Wir führen ein großes Sortiment von Premium Dieselpartikelfiltern.

Was tun wenn mein Dieselpartikelfilter verstopft ist?

Häufiger Kurzstreckenbetrieb kann den Dieselpartikelfilter bereits nach nur wenigen hundert Kilometern mit Ruß zusetzen und damit einen teuren Wechsel erforderlich machen. Bitte lesen Sie im Handbuch (Service Heft) des jeweiligen Herstellers nach, wie Sie die Lebensdauer Ihres Dieselpartikelfilters erhöhen und unnötige Werkstattaufenthalte vermeiden.

Aktive oder passive Regeneration?

Bei der passiven Regeneration sind keine besonderen Handlungen notwendig. Die Regeneration wird eigenständig durchgeführt, zum Beispiel bei längeren Autobahnfahrten.

Die aktive Regeneration wird durch die Motorsteuerung eingeleitet und die Abgastemperatur steigt in der Regel auf ca. 500° C - 650° C. Sie erfolgt meist bei Kurzstreckenfahrten.

Diese Selbstregenerationen gibt es:

  • Durch Einspritzung von sogenannten Additiven
  • Durch Einspritzung von Diesel
  • Katalytische Regeneration
  • Oxidationskatalysator in Kombination mit Rußpartikelfiltern
  • Heizgitter-/spirale

Kann ich einen Rußpartikelfilter selber ersetzen?

Sollten Sie bereits Erfahrungen oder eine entsprechende Qualifikation (Mechaniker/Meister) mitbringen, können Sie den Rußpartikelfilter selber ersetzen. Wir empfehlen den Einbau eines Rußpartikelfilters durch die Fachwerkstatt. Folgende Punkte sollten Sie beim Einbau auf jeden Fall berücksichtigen:

  • AGR Ventil
  • AGR Ventil undicht / verstopft
  • Druckleitung undicht, gebrochen oder verstopft
  • Falsches Motoröl
  • Schwergängiger Drucksensor
  • Defekter Drucksensor
  • Defekte / undichte Turboleitung
  • Falscher Kraftstoffdruck
  • Defekte Glühkerzen
  • Undichte / defekte Injektoren
  • Additivbehälter leer oder das falsche Additiv
  • Verunreinigter / verstopfter Luftfilter

Sollte die Sensorik bereits über 100.000 - 150.000 km als Laufleistung erreicht haben, dann empfehlen wir einen Wechsel der kompletten Sensorik, das heißt Lambdasonde, Temperaturfühler, Differenzdrucksensor. Die Sensorik hat keine unbegrenzt Lebensdauer, auch wenn kein Fehler in der Motorsteuerung angezeigt wird.